10/01: Dammkarwurm: Mit Konrad Lex und Barbara Gruber sind die alten auch die neuen Deutschen Meister im Vertical Race (DE)

Ergebnisse
Alleine schon wegen des Ausblickes am Ende der Strecke hatten sich die Aufstiegsmühen gelohnt: während im Rest der Republik heftiger Schneefall tobte, hatten die Teilnehmer des Dammkarwurms am vergangenen Wochenende in Mittenwald beste Verhältnisse: Ausreichend Schnee und nach einem Start im Nebel ab 1500 Meter perfekte Fernsicht. Vielleicht lag es auch an den allgemeinen Wetterprognosen, dass leider nur 72 Starter den Weg zum legendären Rennen im Karwendel gefunden hatten – was aber der sportlichen Qualität und der Stimmung keinen Abbruch tat. In diesem Jahr galt es wieder einmal, das Dammkar nur im Aufstieg zu bezwingen; auf die Eliteläufer warteten 1300 zähe Höhenmeter auf gut 12 Kilometer verteilt, die Hobbyklasse und die Jugendlichen mussten immerhin noch gut 1000 Höhenmeter im Renntempo absolvieren.

Konrad Lex holt erneut den Titel bei den Herren
Bei den Herren entbrannte sofort nach der Streckenfreigabe am Ziehweg zum Bankerl ein harter Kampf um die Führungsposition zwischen den Favoriten. Die beiden starken Youngsters Toni Palzer (SK Ramsau/ Team Millet) und Sepp Rottmoser (Rosenheim/ Team Maloja) legten auf dem flachen Ziehweg ein mörderisches Tempo vor und hatten sich bald vom restlichen Feld abgesetzt, konnten aber bis ins obere Dammkar wieder von Vorjahresmeister Konrad Lex (Gangkofen) und dem kontinuierlich von hinten heran laufenden Andi Strobel (Rennteam Alpspitze) eingeholt werden. Dieses Quartett ging schließlich als erstes in die finale Tragepassage, die mit gut 100 Höhenmetern kurz vor dem Ziel noch einmal ganz gewaltig in den ohnehin schon angesäuerten Oberschenkeln brannte. Dies musste auch Andi Strobel spüren, der zwar als erster aus der Tragepassage in Richtung Tunnel zur Bergstation herauskam, am Grat aber den von hinten heransprintenden Konrad Lex wieder vorbeiziehen lassen musste. Dicht dahinter folgte der erst 16-jährige Nachwuchsläufer Toni Palzer, der auch auf dieser langen Distanz eine beachtliche Leistung zeigte und den etablierten Seniorenläufern gehörig einheizte. Sepp Rottmoser folgte diesem Trio mit weiteren dreißig Sekunden Abstand. Im endlos scheinenden Tunnel zum Ziel an der Bergstation ließ Konrad Lex dann nichts mehr anbrennen und setzte sich noch weiter von Andi Strobel ab, der sich schließlich noch einen Kampf mit dem herannahenden Toni Palzer um Platz zwei liefern musste. Damit konnte Lex mit 1:12:49 seinen Vertical-Meistertitel vom Vorjahr erneut verteidigen – ein Parade-Einstieg in die Saison 2010 für ihn! Hinter Lex hatte Andi Strobel dann am Ende den längeren Atem und sicherte sich in 1:13:25 den Vizemeistertitel, knappe 10 Sekunden vor Palzer und Rottmoser (1:13:52). Vor allem für Lex und Strobel war dies ein erstes Antesten der Form, bevor es in gut zwei Wochen zum Weltcup nach Claut (I) geht. Hier werden dann auch die Teamkollegen Martin Echtler (Peiting) und Alexander Schuster (Team Dynafit), die im Dammkar auf Rang fünf und sechs liefen, mit von der Partie sein.

Barbara Gruber: Und täglich grüßt das Murmeltier…
Bei den Damen war mehr oder weniger bereits im Vorfeld klar, dass nur Materialbruch oder ein völliger energetischer Blackout Favoritin Barbara Gruber (Team Alpenstoff) von einem weiteren Titel in ihrer Paradedisziplin würde abhalten können. Und so war es auch: Vom Start weg lief Gruber einem ungefährdeten Sieg entgegen – sie ließ die zweitplatzierte Claudia Till (Team Steigenberger) mehr als 10 Minuten hinter sich und bleibt damit im Vertical Race erneut ungeschlagen. Um Platz drei wurde dann noch einmal heiß gekämpft: Altmeisterin Judith Grassl (Team Alpenstoff/ SK Ramsau) hatte in der Tragepassage noch Rennsport-Neuling Anna-Christina Mühlhuber (Miesbach) im Nacken, die sich auch bis ins Ziel nicht abschütteln ließ. In einem spannenden Finish überquerten beide mit Ausfallschritt genau mit der gleichen Zeit die Ziellinie, so dass die beiden Damen ex aequo gewertet wurden. Mit Till und Mühlhuber standen damit zwei neue und starke Damen auf den DM Podien und es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Jahren weitere Damen den Weg zu den Rennen finden werden, damit das Männlein-Weiblein- Verhältnis im Skitourenrennsport wieder ein wenig zu Gunsten der Frauen verschoben wird.

Reiter und Abler neue Jugendmeister
Dadurch, dass gleich zwei der stärksten Jugendlichen bei den Herren antraten, waren die männlichen Jugendlichen etwas dünner besetzt als sonst. In diesem Feld konnte sich der ebenfalls zuletzt auch bei den Herren sehr stark aufgelaufene Philipp Reiter (Bad Reichenhall) mit einer starken Leistung in 1:00:47 den Meistertitel sichern, gefolgt von Jonas Schlachter (Weiler; 1:04:54) und dem österreichischen Jugendkaderläufer Philipp Brugger (OEAV Innsbruck, 1:06:06). Dritter der deutschen Meisterschaftswertung wurde Maxi Seebeck (Rosenheim) in 1:07:32. Bei den Mädels hatte Barbara Abler (Bad Reichenhall) an diesem Tag ein leichtes Spiel: Sie verwies in 1:25:55 die zweitplatzierte Miriam Hoff (Team Intersport Utzinger) gleich um 11 Minuten auf Rang zwei. Dritte wurde die erst 12-Jährige Tessa Wötzel (Team Allgäuspeed, 2:03:26), die sich bei ihrem ersten Skitourenwettkampf gleich über diese lange Distanz kämpfte – Respekt!
Auch die Altersklassensieger boten großen Sport: Masters-Sieger Hans Grasegger (Garmisch, Team Scott) überquerte als Gesamt-Sechster die Ziellinie, bei den Damen gewann Christine Schleich (Peiting) die Mastersklasse der über 45-Jährigen. Bei der erstmals ausgetragenen Durchschnittszeitwertung in der Hobbyklasse kam bei den Herren Daniel Freynick (SpVgg Herbertshausen) fast punktgenau an die Durchschnittszeit heran und kann sich nun über ein verlängertes Wochenende in Mittenwald freuen, ebenso wie Uschi Pretsch (Otterfing), die mit nur drei Sekunden Differenz die Durchschnittszeit getroffen hatte. Am Ende konnten aber alle Hobbyläufer einen Preis mit nach Hause nehmen, denn die Rennsponsoren hatten mit Brotzeittüten und Bierfässern ordentlich aufgefahren und konnten den Skitourenrenn-Einsteigern hoffentlich im wahrsten Sinne des Wortes weitere Starts schmackhaft machen…
Ein Großer Dank gebührt wieder einmal dem lokalen Helferteam um Marinus Zwerger, das erneut wieder einen reibungslosen Ablauf des Rennens garantierte und im Vorfeld für die Spurarbeit verantwortlich war. Insgesamt über dreißig Helfer kümmerten sich an Start und Ziel sowie als Streckenposten um die Teilnehmer. Bis einen Tag vor dem Rennen war noch unklar gewesen, ob nicht vielleicht doch noch die angekündigten Schneemassen das Rennen verhindern würden. Nachdem die örtliche Lawinenkommission sicherheitshalber noch einmal im Dammkar gesprengt hatte und nichts auf Neuschnee hindeutete, hatte aber einer erneuten Auflage des Dammkarwurms nichts mehr im Wege gestanden.
Komplette Ergebnisse unter www.zeitnahme-bgl.de
Weiter geht es im DAV Skitourencup mit dem Jennerstier und der DM Single am 6. Februar in Berchtesgaden – dann wieder in Kooperation mit dem Austria Skitourcup astc. Anmeldungen zum Rennen unter alpenverein.de

Der DAV Skitourencup wird unterstützt von Seeberger, dem Ernährungspartner des DAV

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